Was ist Körpersexualtherapie
Herkömmliche klinische Sexualtherapie findet meist in Form von Gesprächen und Anleitungen zu Übungen statt. Diese Methode ist anerkannt, und wird je nach dem auch von Krankenkassen bezahlt.
Meiner Erfahrung nach greifen Gespräche oftmals zu wenig tief, um Lernschritte zu ermöglichen, welche Änderungen im Sexualverhalten herbeiführen, oder um sexuelle Verletzungen heilen zu können. Aus diesem Grund habe ich meine eigene Form der Sexualtherapie entwickelt; die Körpersexualtherapie. Sie verknüpft Sexualberatung mit erlebter Körperlichkeit. Meist arbeite ich prozessorientiert, das heisst, ich nehme auf und begleite das, was sich durch den Körper jeweils gerade zeigt.
In der Körpersexualtherapie vereint sich mein ganzes Wissen, meine Erfahrung und meine Intuition, sowie die Anerkennung und Wertschätzung aller Menschen als sexuelle Wesen. Meine Arbeit ist auch geprägt von der Auffassung, dass Sexualität etwas heiliges ist, ein Geschenk das wir entwickeln, dem wir Sorge tragen, und über das wir uns von Herzen freuen, und es mit Leib und Seele geniessen dürfen.
Wenn Sie meine Homepage lesen, erfahren Sie mehr über meine Vision, meine Haltung, und meine Art zu arbeiten. An oberster Stelle stehen für mich sexuelle Absichtslosigkeit in der Berührung, Wertschätzung und Mitgefühl für die Menschen. Durch meine tägliche Arbeit, sowie Aus- und Weiterbildungen unterschiedlicher Art, wird sich meine Körpersexualtherapie auch stetig weiterentwickeln.
Ich möchte an dieser Stelle noch einmal ganz klar darauf hinweisen, dass ich nicht Psychotherapeutin bin, sondern eben Sexualberaterin, Berührerin und Körpersexualtherapeutin, und dass es sich bei der Körpersexualtherapie um eine (noch) nicht anerkannte Form oder Methode handelt. Ich arbeite jedoch gerne und immer öfter auch mit Fachleuten aus Psychiatrie, Psychologie und Medizin zusammen, denn meine Körperarbeit kann eine gute Ergänzung zu mehr gesprächsorientierten Therapien sein, beispielsweise bei Missbrauchsthemen, Defiziten in der psychosexuellen Entwicklung oder bei Berührungsängsten.
