Umarmen/anlehnen/massieren

Ich glaube dazu muss ich hier nicht mehr viel sagen. Lesen Sie auch unter Berührung. Umarmt und gehalten zu werden, ohne eine sexuelle Absicht dahinter, ist ein Grundbedürfnis des Menschen. Von Kindern genauso wie von Erwachsenen. Und auch diesbezüglich haben wir wohl meist eher Mangel als Überfluss erlebt. Aus diesem Grund höre ich auch oft: «Ich schäme mich, das sollte doch nicht nötig sein», oder «Bin ich die Einzige, die diesen Wunsch hat?», usw.

Ich kann es nicht anders ausdrücken: Ich erfahre Wundersames bei meinen Klientinnen und Klienten, wenn sie sich liebvoll gehalten und getragen fühlen. Aus der Sicherheit dieses gehalten seins heraus, ist offenbar ganz viel an tiefgreifender Veränderung möglich. Menschen werden mit der Zeit mutig, selbstsicherer, lebendiger und liebevoller im Umgang mit sich selber und anderen. Auch für Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen kann das eine wunderbare Art sein, zur inneren Ruhe und damit zu sich selber zu finden.

Auch hierbei ist es wichtig, dass nicht ich die Menschen mit Nähe überschütte, sondern dass sie sich das holen was sie jetzt gerade brauchen, oder in der Rolle des Kindes damals gebraucht hätten.