Über die Autorin

Mein beruflicher Weg hat mich unter anderem von der Spitex (Spitalexterne Haus- und Krankenpflege) über die Theaterbühne bis zum Journalismus geführt. Und wenn es mir als Mutter von zwei, heute erwachsenen, Töchtern irgendwie möglich war, besuchte ich Weiterbildungen im Bereich Persönlichkeitsbildung, Körperarbeit, Meditation, Psychologie oder Kommunikation, meist verbunden mit viel Selbsterfahrung.

In all den Jahren habe ich mich beruflich und privat auch immer wieder intensiv mit Themen der Sexualität auseinandergesetzt. So war es für mich z.B. sofort klar, dass ich eine zweijährige berufsbegleitende Ausbildung zur Sexualpädagogin absolviere, als mir eine entsprechende Ausschreibung auf’s Redaktionspult flatterte. Gleichzeitig ergänzte ich die Sexualpädagogik durch tantrische Ausbildungen. Und als dann Pro Infirmis in der Schweiz das umstrittene Projekt «Berührerin» lancierte, war ich zutiefst davon angesprochen, denn es zielte in die Richtung, wie ich meine damalige Sexualberatungspraxis für Frauen, durch Berührung erweitern und auch für Männer öffnen wollte. Selbstverständlich besuche ich laufend Weiterbildungen. (diverse Massagetechniken, Sexualberatung und -therapie, Traumatherapie)

Im Laufe meiner Beratungstätigkeit machte ich immer wieder die Beobachtung, dass durch Gespräche allein oft nicht die von den Klientinnen ersehnten Veränderungen in ihrer Sexualität möglich wurden. Ich hatte oft das Gefühl, dass ich die Menschen auch müsste berühren können, um etwas ganz konkret erfahrbar zu machen, was mit dem Verstand meist gar nicht erfasst werden kann. Natürlich war ich unsicher, wie solche Berührung aussehen sollte etc., aber in mir reifte die ganz klare Vision der «Lieberin», wie ich meine zukünftige Tätigkeit damals nannte.

Heute ist das Berühren von Menschen zu meiner Hauptaufgabe geworden. Meine Arbeit ist meine Berufung, und ich darf immer wieder erleben wie ich darin geführt und geleitet werde, das heisst, dass ich nebst meinem Wissen auch ganz stark auf meine Intuition vertraue.

Nebst der Arbeit in meiner Praxis, gebe ich Kurse für Menschen mit geistiger Behinderung, halte gelegentlich Vorträge und Schulungen zu Themen der Sexualität und schreibe Artikel.

Ausblick: Meine Vision ist es, mittelfristig Arbeit und Privatleben noch stärker miteinander zu verknüpfen. Ich sehe mich in einem Haus auf dem Land, wo ich einerseits meine Arbeit anbieten, andererseits meine Erfahrung an Interessierte weitergeben kann. Es soll auch Raum dafür sein, dass Menschen in gepflegter und liebevoller Atmosphäre ein paar Tage entspannen, oder Raum dafür, dass Menschen ihr Wissen in Form von kleinen Seminaren weitergeben können.

Mehr über meine Arbeit: www.beraten-und-beruehren.ch

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