Über mich

Meine Lebendigkeit spüre ich zum Beispiel in der Natur. In Bewegung. In Stille. Manchmal finde ich ein Stück Holz, in dem ich eine noch verborgene Figur sehe. So auch in der Astgabel, die jetzt als Herz meine Seiten illustriert. Es sollte kein «perfektes» Herz werden, sondern eines, das so ist wie es sein kann. Denn wenn es «perfekt» sein müsste, hätte es viel von seiner Grösse, von seinen Lebensspuren, von seiner ganz eigenen Form eingebüsst.

Ein bisschen vergleiche ich das mit meiner Arbeit: Die Sehnsucht, seinem Kern näher zu kommen, die oft nur in Ansätzen gelebte «Figur» herauszuschälen, führt die Klientinnen und Klienten zu mir. Ich schaffe den Raum, wo es möglich wird, Schritt für Schritt näher zu sich selber vorzudringen – selbstverständlich ohne dass ich zum Stechbeutel greife – sondern indem ich das aufnehme und begleite was ist.

Mein Weg

Ich bin seit 15 Jahren in eigener Praxis tätig, und freue mich sehr darüber, dass es mir gelungen ist und gelingt, meinem Weg zu folgen und mit meiner Arbeit das zu tun, was mir am Herzen liegt und Segen bringen darf.

Mein beruflicher Weg hat mich unter anderem von der Spitex über die Theaterbühne bis zum Journalismus geführt. Und wenn es mir als Mutter von zwei, heute erwachsenen, Töchtern irgendwie möglich war, besuchte ich Weiterbildungen im Bereich Persönlichkeitsbildung, Körperarbeit, Psychologie oder Kommunikation, meist verbunden mit viel Selbsterfahrung.

In all den Jahren habe ich mich beruflich und privat auch immer wieder intensiv mit Themen der Sexualität auseinandergesetzt. So war es für mich sofort klar, dass ich eine zweijährige berufsbegleitende Ausbildung zur Sexualpädagogin absolviere, als mir eine entsprechende Ausschreibung auf’s Redaktionspult flatterte. Gleichzeitig ergänzte ich die Sexualpädagogik durch tantrische Ausbildungen. Und als dann Pro Infirmis das Projekt Berührerin lancierte, war ich zu tiefst davon angesprochen, denn es zielte in die Richtung, wie ich meine damalige Sexualberatungspraxis für Frauen, durch Berührung erweitern und auch für Männer öffnen wollte.

Nebst steter Weiterbildung, wie Sexualberatung und -therapie (IBP), therapeutische Genitalmassage oder Aus- und Weiterbildungen zu Trauma-Heil-Arbeit (Bodywork & Somatic Experience, sowie seit 5 Jahren traumatherapeutische Prozessbegleitung, IBP) begleitet Reflexion, allein und in Form von regelmässiger Super- oder Intervision, meine Arbeit. Ausserdem habe ich mich zur diplomierten klassischen Masseurin (Gesundheitsfachschule Oexle) ausbilden lassen.

Ich möchte hier in aller Deutlichkeit festhalten, dass ich nicht Psychotherapeutin bin, also keinen akademischen Hintergrund vorweisen kann, sondern mein Wissen, wie oben erwähnt, in vielen Weiterbildungen und natürlich durch langjährige Praxis erworben habe.