Tolerierter Missbrauch

Wie viele Menschen müssen einen bestimmten Weg beschreiten, damit etwas zum Trend erklärt wird? Oder muss ganz einfach prominent und wiederholt über diesen Weg berichtet werden, damit diese Wanderung sozusagen trendig wird? Und warum wird der einen Wanderung Platz eingeräumt und der anderen nicht. letzte Woche am Beispiel «Mingles» versus die Auswirkungen von erschlichenen Küssen bei Kindern. Weiterlesen

Von Verrichtungsboxen und Kopftüchern

Was haben Verrichtungsboxen mit Kopftüchern gemeinsam? Auf den ersten Blick nichts, beim zweiten Blick scheint es mir, dass einmal mehr die Männer als willenlose Wesen und insbesondere die männliche Sexualität als versaut und rein Trieb gesteuert, und die Frauen als jederzeit verfügbar und als das Verderben in Person dargestellt werden. Weiterlesen

Höfliches Ingnorieren ist Toleranz der Unhöflichkeit

Ein Interview mit dem Autor eines neuen Benimmführers hat für mich Kurioses zu Tage gebracht: Spuckende und andere Rüpel sollen ignoriert werden, dafür ist es äusserst wichtig, dass bei Tische ein Brötchen gebrochen und nicht etwa geschnitten, oder Gott bewahre, gar herzhaft reingebissen wird. Weiterlesen

Offener Brief an meine Krankenkasse

Besten Dank für Ihr Schreiben vom Oktober 2011, das Sie meiner neuen Krankenkassenpolice beigelegt haben. Sie glauben, dass meine Wahl der Krankenkasse auf «Bauchgefühl und Fakten» beruhe, und Sie wollen mir, indem ich Sie «als Partner» gewählt habe, einen «wichtigen Teil der Verantwortung abnehmen». Damit bin ich gar nicht einverstanden. Weiterlesen

Soll ich sagen, dass ich fremdging?

In Ratgeberkolumnen eine oft gestellte Frage. Auch ich werde in der Praxis damit konfrontiert. Während die RatgeberkolumnistInnen einander abzuschreiben scheinen, und diesen «Wunsch zur Beichte» damit abtun, dass damit nur der Partner oder die Partnerin unnötig belastet wird, und dadurch das eigene schlechte Gewissen beruhigt werden soll,  sehe ich diese Frage in einem etwas anderen Licht.

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