Die Stille der Zärtlichkeit

Mein Wunsch zum dritten Advent: Möge Zärtlichkeit und Nähe nicht länger nur mit Sex verknüpft sein.

Massage an sich ist erotisch. Körperliche Nähe ist immer sexuell. Zärtlichkeit mit Kindern hat immer auch die erotische Komponente. Stillen ist ein sexueller Akt. Solche und ähnliche Aussagen werden, gestützt durch psychologische Konzepte, verbreitet. Derart verbreitet, dass viele Menschen ihnen Glauben schenken, und vor lauter Angst, «oh der oder die will etwas von mir, was ich aber nicht geben will/kann», vermeiden sie liebevolle Nähe. Schade.

Meine Erfahrung ist eine ganz andere: Wenn liebevolle und präsente Zärtlichkeit und körperliche Nähe von Sexualität und Erotik los gekoppelt ist, kann sie eine enorme Heilkraft entwickeln. Nur, die meisten Menschen kennen solche Nähe nicht. Ja sie können sich das nicht einmal vorstellen, obwohl die Sehnsucht danach gross ist. Derart gross, dass sie oft Sex in Kauf nehmen um Nähe zu erleben. Aber das funktioniert ja dann meist nicht, weil es ist wie wenn Hunger statt mit Brot gestillt, mit einem Einkaufsbummel beschwichtigt würde. Mann und Frau hatten bestenfalls wohl geilen Sex, wurden jedoch nicht wirklich satt. Und so bleibt in unserer Gesellschaft der grosse Hunger nach Nähe, Zärtlichkeit und Anteilnahme.

Unschuld hat keinen Platz mehr

Aber weil alles Körperliche mit Sex in Verbindung steht, bleibt das sexuell absichtslos Zärtliche suspekt. Ich würde sagen, das ist das grosse Tabu, nicht der Sex. Sex ist doch tagtäglich im Übermass präsent. Aber sexuell absichtslose Zärtlichkeit?

Als ich vor ein paar Monaten in der Zeitschrift Zeitlupe ein Inserat aufgeben wollte: «Kuscheln für Frauen, sorgfältig geleitet und begleitet, kleine Gruppe», wurde es abgelehnt. Und das in einer Zeit wo Sex in allen Arten und Abarten überall präsent ist. Aber Unschuld hat keinen Platz, die ist suspekt. Zum Beispiel: Nacktheit mit sexueller Attitüde ist überpräsent und normal geworden, im Gegensatz dazu werden Frischluftmenschen, die in der Natur nackt wandern, ohne sich in irgendwelche anzügliche Posen zu werfen, gebüsst. Oder der Busen, der mit klar sexuellem Motiv von jedem Kioskaushang prangt, gehört längst zur Tagesordnung, aber in der Öffentlichkeit stillende Frauen werden angepöbelt

Mir scheint, dass in unserer Gesellschaft etwas arg verwechselt wird, dass vor lauter Sexualisierung, das Menschliche, Stille, Unschuldige nicht mehr als solches erkannt werden kann. Das ist das grosse Tabu unserer Zeit.

 Das grosse Tabu

Wissen Sie wie es ist, jemanden einfach im Arm zu halten, anlehnen zu lassen, ihr oder ihm sanft über den Kopf oder den Rücken zu streicheln, ganz fest in eine Decke einzuhüllen oder leise ein Lied zu summen,? Es ist etwas Heiliges. Ich kann es nicht anders ausdrücken. Es wird still, es ist wie wenn etwas Ungreifbares anwesend wäre. Und diese Stille verbreitet sich im Menschen. Es ist mehr als blosse Entspannung. Es geht viel tiefer. Und es ist definitiv weder Sex noch Erotik, es ist ganz schlicht Mitgefühl.

Bedürfnisse die als Kind nicht gestillt wurden, hinterlassen Wunden, die sich mit Bedürftigkeit im Erwachsenenalter äussern. Bedürftig sein verhindert es, eine Beziehung zu führen, wo beide auf gleicher Augenhöhe sind. Bedürftigkeit fördert Kuhhandel zu treiben, statt Liebe zu leben: Ich gebe dir das, erwarte dafür das und das. So sieht doch die Realität der meisten Beziehungen aus.

Gestillte Grundbedürfnisse machen Beziehungsfähig

Bei mir ist Sexualität immer auch Thema, weil ich den Menschen primär als sexuelles Wesen verstehe – ohne gäbe es uns ja nicht. Aber meine Arbeit setzt viel tiefer an, nämlich bei der Beziehungsfähigkeit sowohl zu sich selber als auch zu einem Gegenüber. Und weil so viel Bedürftigkeit da ist, scheint es mir sinnvoll erst mal erfahrbar zu machen, wie es sich anfühlen kann, wenn grundlegende Bedürfnisse nach Nähe, Zärtlichkeit und Anteilnahme gestillt sind. Und was ich dann zu hören bekomme ist: Ich fühle mich sicherer, selbstsicherer, ruhiger. Und was spürbar wird, ist diese unendlich tiefe und wunderbare Stille und die Kraft die darin liegt.

Kennen Sie sexuell absichtslose Zärtlichkeit?

23 Gedanken zu “Die Stille der Zärtlichkeit

  1. Oh…. welch ein schöner Wunsch :-).Das ist auch mein grösster Herzenswunsch.
    Ja, ich weiss wie es sich anfühlt, wenn man als Kind keine Nähe, Zärtlichkeit und Mitgefühl bekommt. Diesen tiefen Schmerz der manchmal kaum auszuhalten ist, einem fast das Herz zerreist und tiefe Wunden hinterlässt, dass man sogar nicht mehr Beziehungsfähig (Partnerschaft) ist, obwohl man die Menschen von Herzen liebt. Ich habe nie aufghört daran zu glauben, dass ich irgendwann mal liebevolle, präsente Zärtlichkeit und körperliche Nähe von Sexualität und Erotik los gekoppelt erleben werde. Ich glaube, erst wenn das genährt ist, kann man auch eine wunderbare, nährende Beziehung mit erfüllter Sexualität leben?! Ist das wohl so?
    Und genau das war mein grösstes Problem. Wie kann ich Zärtlichkeit und liebevolle Nähe bekommen, wenn ich Beziehungsängste habe. Ich war wie gefangen und fand keinen Ausweg!

    Aber wie gesagt, „der Glaube versetzt Berge“ oder „Geduld bringt Rosen“ und es geschehen Zeichen und Wunder :-).
    Das allerschönste Geschenk (eigentlich sind es zwei)in diesem Jahr war für mich, dass ich den Mut aufbrachte, eine Tantramassage auszuprobieren. Neue Wege zu gehen! Neues auszuprobieren.
    Durch die Tantramassage konnte ich das erste mal ein bisschen kennen lernen was liebevolle, präsente Zärtlichkeit und körperliche Nähe von Sexualität und Erotik los gekoppelt ist. Es war so, nährend, tief berührend, bewegend und beglückend. Von einer lieben Masseurin bekam ich dann die Adresse von Marlise Santiago. Ja sie ist mir „zugefallen“ und dafür bin ich sehr DANKBAR. Ich hab die Verantwortung für mich übernommen und möchte mich meinen tiefen Wunden und Verletzungen stellen, sowie die tiefe Sehnsucht nach Stille und Zärtlichkeit nähren. Dazu brauche ich professionelle, einfühlsame, verständnisvolle, aufbauende Therapie, die ich voll und ganz bei Marlise Santiago gefunden habe. Es ist wie ein ankommen bei mir, wenn die Begleiterin weiss, spürt, mitfühlt um was es wirklich geht und einem hilft den eigenen Weg zu gehen. Wou… das macht Freude! Es hat sich inzwischen bei mir sehr viiiel zum positiven gewandelt. Kann immer besser und mehr die Stille der Zärtlichkeit leben und geniessen 🙂 Auch ich wünsche mir, dass die Menschen den Mut haben die Verantwortung für sich zu übernehmen und alles zu tun, dass auch ihre Herzenswünsche von Stille und Zärtlichkeit erfüllt werden können. Auch die Kuschelabende unter Frauen, sind für mich eine gute Möglichkeiten das zu erleben, vertiefen und üben. Alles ist möglich……

  2. Liebe La Luna
    ja es ist schwierig Zärtlichkeiten zuzulssen wenn mann nicht weiss was es ist und schon gar nicht wie es sich anfühlt. Ich bin durch das Internet auf Frau Santiagos Hompage gekommen und habe gespürt sie kann mir helfen. Ich dachte auch immer oder mir wurde es so in die Krippe gelegt alles was nacktheit ist ist böse und schmutzig und ich habe es leider auch so erlebt in meiner Kindheit. Mir wurde alles genommen meine ganzen Gefühle und Freuden, und auch ich hatte sehr starke Beziehungsängste. Im August bin ich dann das erste mal zu Frau Santiago und wir fingen an an mir zu arbeiten und an meiner Vergangenheit. ich musste oder muss lernen das hier und jetzt zu realisieren, immer wieder aus der Vergangenheit auszusteigen. Es gelingt mir immer besser dank Frau Santiago und auch meiner Psychologin. Bei Frau Santiago durfte ich das erste MAL Nähe und Wärme spüren lernen, das war ein unbeschreibliches Gefühl. Auch ich habe mich entschieden mein Leben neu in die Hand zu nehmen und mein Wunsch ist es mit meinem Partner eine gefühlsvolle und warme Sexualität erleben zu dürfen. Diese Woche fasste auch ich den Entschluss eine Tantramassge auszuprobieren, diese Masseurin war unbeschreiblich. Zu Anfang an war ich noch sehr nervös und unsicher, denn ich war noch nie vor jemandem nackt. Durch die Ruhe der Masseurin gewann auch ich meine innerliche Ruhe und konnte mich so geben wie ich bin, so wie mich Gott schuf. Und ich spürte wie sie mich geschätzt und angenommen hat so wie ich bin, es war für mich ein riesen Geschenk. Frau Santiago, die Psychologin und die Masseurin haben etwas in mir ausgelöst und dafür möchte ich allen danken. ich weiss jetzt das ich auf dem richtigen Weg bin. lg Hope

  3. Liebe Hope
    Danke für deine berührenden und bewegenden Worte. Ja, genau so ist es, wie du geschrieben hast….. und ich freue mich für dich. Schön, dass es Menschen gibt die auf dem gleichen und doch eigenen Weg sind!
    Wünsche dir weiterhin viel Freude, viel Zärtlichkeit und aufbauende liebevolle Erfahrung auf deinem Weg.
    lg La Luna

  4. Auch ich darf in der Therapie bei Frau Marlise Santiago sexuelle absichtslose Berührungen erfahren. Ich war schon über vierzig, als ich das erste Mal davon profitieren konnte. Die Bedürftigkeit begleitete mich bis dahin wie ein dunkler Schatten und in mir waren wie Stimmen, die konstant nach Nähe und Zärtlichkeit verlangten. Gefangen in mir selbst mit der Schmach meiner Bedürfnisse, fühlte ich mich nicht zu dieser Welt gehörend und schämte mich zutiefst über mein Verlangen. Mit ganz kleinen behutsamen Schritten durfte ich in der Therapie Nähe und Geborgenheit erfahren und ein echtes Nachnährung erleben.

    Mein ganzes Leben hat sich dadurch verändert. In meinem Innern ist Ruhe eingekehrt. Ich habe ein tiefes Fundament erworben und bin nicht mehr bedürftig. Ich habe endlich das Gefühl normal zu leben. Auch habe ich zu meinem Körper ein anderes Verhältnis erhalten. Ich spüre eine Einheit. Vorher war es wie als Kopf und Körper von einander getrennt waren. Ich hasste meinen Körper. Er war dick, unförmig. Es brauchte lange bis ich Berührungen auf meiner nackten Haut zu liess. Als ich dann soweit war, entdeckte ich die immense Vielfalt der Empfindungen. Mit meinem Körperbewusstsein habe ich auch abgenommen.

    Frau Santiago hat mir meine Lebensfreude, meinen Körper und mein Körperbewusstsein zurückgegeben. Es gibt kein grösseren Geschenke und ich bin ihr unendlich dankbar dafür! Auch habe ich das Gefühl, wenn Marlise Santiago bei ihrer Arbeit einen Menschen berührt, erspürt sie viel tieferes und nimmt so direkten Kontakt mit der Seele des Gegenübers auf, mit der sonst – auf diese Weise – in unserer Gesellschaft nicht kommuniziert wird.

    Ich bin mir sicher, dass es unzähligen Menschen ähnlich ergeht und durch das Tabu unserer Gesellschaft unglaublich leiden und dass es nun endlich an der Zeit ist, dass unsere Gesellschaft aufwacht und einsieht, dass z.B Kuschelnangebote oder sexuelle absichtslose Berührungen Grundbedürfnisse abdecken, die bitter nötig sind!
     
     
     
     

  5. Es tut so gut „Die Stille der Zärtlichkeit“ und die Kommentare zu lesen. Ich habe auch keine Nähe und Zärtlichkeit erlebt, oder wenn, dann mit Gewalt. Gleichzeitig lernte ich, dass alles körperliche eine Sünde sei. Ich hatte Angst vor den Menschen, Beziehungen, meinen Gefühlen und der Sexualität.
    Ich hatte ein hin und her mit den Gefühlen, überall wird Sexualität abgebildet, in Zeitung und in der Werbung. Oft dachte ich, zum Glück sieht man mir nicht an, dass ich keine sexuellen Erfahrungen habe, ich würde gesellschaftlich nie bestehen können. Wenn jemand wüsste, dass ich vor dem Nackt sein Panik habe, wo doch überall die Frauen halbnackt abgebildet sind, die Mode immer kürzer und bauchfreier wird. Ich kam mir so zurückgeblieben vor. Wenn ich doch einmal ein warmes Gefühl erlebt, kam schon die Angst, uff bin ich jetzt unanständig, verdorben?

    Dank Frau Santiago durfte ich erfahren wie sich Wärme anfühlt, wie wunderbar es ist anzulehnen, oder über den Kopf gestreichelt zu werden. Die neuen Erfahrungen waren sehr schön, mein Gefühlschaos blieb noch lange , aber nun gelingt es mir immer besser mit meinen Gefühlen klar zu kommen, ich werde immer ruhiger und auch mutiger. Es kommen noch ab und zu Zweifel und Ängste auf, aber ich merke ich bin auf dem richtigen Weg, ich habe das gefunden, was mir gut tut, Stille, ruhige Nähe, die mich wärmt.

  6. Ich habe erst kürzlich und mit 41 Jahren erfahren, wie nährend und heilend sexuell absichtslose Zärtlichkeit sein kann. Verschiedenste negative Begebenheiten seit Kindheit hatten dazu geführt, dass ich Beziehungsängste habe, dass mir bis anhin das nötige Vertrauen zu den meisten Männern fehlte und dass ich noch nie eine richtige Beziehung erleben durfte. Nähe konnte ich bis anhin nur zulassen, wenn ich mich dann und wann auf einen Mann einliess – und dies nur für kurze Dauer. Doch diese Nähe hatte nichts mit jener nährenden Geborgenheit zu tun, welche ich so lange vergeblich suchte. Die bis anhin erlebte Nähe war immer gekoppelt an Erotik und sexuellem Verlangen – ich kannte nichts anderes – und doch war es nicht das, was ich tief im Innern begehrte..

    Ich wagte vor rund zwei Jahren den Weg nach vorne, um mich mit Unterstützung von Marlise Santiago von diesen Beziehungsängsten zu befreien und zu heilen. Die ersten Umarmungen fühlten sich für mich fremd an. Ich war es nicht gewohnt, dass jemand so liebevoll präsent war und dass ich einfach „nur“ anlehnen durfte – ohne „wenn und aber“. Es brauchte viele Monate … doch die Zeit heilt alle Wunden: ich lernte, Altes loszulassen, Vertrauen zu fassen, meinen meterhohen Schutzwall abzubauen, wieder auf meinen Körper & auf meine Sinne zu hören, meinen Kopf abzuschalten und vor allem mein Herz wieder zu öffnen und allmählich menschliche Nähe zuzulassen! Ich brauchte viel Zeit, sehr viel Zeit für mich, um alles zu verdauen, um mich selber zu erforschen und wiederzuentdecken, um innerlich zu wachsen und ich bin immer noch am weiterwachsen.

    Vor einigen Wochen reifte in mir der Wunsch, endlich Nähe innerhalb eines geschützten Rahmens zuzulassen und ich meldete mich zum „Kuscheln für Frauen“ an. Ich war nervös. Würde es mir gelingen, Nähe von mir unbekannten Personen annehmen zu können? Es war unglaublich, unfassbar: ich erlebte das erste Mal in meinem Leben eine menschliche Nähe, eine wohlige Geborgenheit, wie ich sie bis anhin nicht kannte. Das Ganze fühlte sich so nährend und heilend an; ich fühlte mich eins mit dem Universum und absolut seelenverwandt mit meinem weiblichen Gegenüber. Ich hatte das Gefühl, das erste Mal seit meiner Kindheit endlich aus einer Eiszeit zu erwachen – ich fühlte mich wie ein vor sich hin vegetierendes Blümchen, welches nach langjähriger Trockenzeit wieder liebevoll genährt wird! Dieses Kuschelerlebnis und eine daraus entstehende tiefe, einzigartige Freundschaft sind das schönste Geschenk, welches ich in meinem Leben erfahren durfte! Es ist wunderschön, dieses Geschenk mit einer Frau zu teilen und dabei bedingungslose Liebe zu erleben: sich ohne jegliche sexuelle Absichten in den Arm zu nehmen, Zärtlichkeiten auszutauschen, zu kuscheln und zu „knuddeln“, sich sanft zu streicheln, dann wieder einfach in den Armen zu ruhen und das Ganze in Stille zu geniessen! Ich bin unendlich dankbar, dass ich diese sexuell absichtslose Zärtlichkeit erleben und diese neue Erfahrung mit einer wundervollen Frau teilen darf, welche dasselbe empfindet! Es fühlt sich so nährend an und ich wünsche mir, dass möglichst viele Personen dieselben Erfahrungen erleben und damit Heilung spüren dürfen! Ich wünsche mir, dass viele Personen den Mut aufbringen, sich auf dieses wunderschöne Abenteuer einzulassen. Es ist traumhaft, auf diese Weise bedingungslose Liebe zu erfahren, Nähe zulassen zu können und hoffentlich beziehungsfähig zu werden! Ein grosses Dankeschön Marlise für Deine liebevolle Begleitung und Unterstützung

  7. Das ist das was ich nicht kann, da sträubt sich alles in mir, kann dies überhaupt nicht aushalten. weil ich weiss dass ich dies nicht verdient habe und lieber alles herausreissen und sterben möchte als sowas. Da kommen Erinnerungen und Spannungen hoch, ist nicht schön, wie wenn ich das nochmals erleben würde, diesen Missbrauch.

    • Sali S
      Ich möchte Dich ermutigen, keine Ratschläge geben, ich mag Ratschläge nicht. Ich hatte enorme Angst und konnte mir nicht vorstellen, Nähe zuzulassen. Versuchte es aber doch, da mein Bedürfnis nach Nähe und Zärtlichkeit gross ist, manchmal leide ich unter dem Fehlen der Wärme und Geborgenheit. Die Nähe und Ruhe beim Kuscheln zu spüren ist ein wunderbares Erlebnis, ich kann es gar nicht beschreiben, wie schön es ist. Zu den guten und schönen Erfahrungen, kommen immer wieder Zweifel und Ängste, weil wir es nicht gewohnt sind und auch immer die Sünde und Strafe aus der Kindheit mitschwingt und die guten Gefühle überschattet. Mit Frau Santiago kann man gut über alle Schwierigkeiten, Aufwühlungen, Ängste und Reaktionen reden und diese lösen sich mit der Zeit auf, werden weniger. Das Leben ist zu kurz um zu leiden, wir dürfen es geniessen.

    • Liebe S, Nicht aufgeben, so schwer es anfangs ist. Bereits zehn winzige Schrittchen vorwärts können Dein Leben zum Positiven verändern! Du hast ab sofort in Deinem Leben nur das Allerbeste und Allerliebste verdient und Du bist es wert, geliebt zu werden! Glaube bitte immer daran mit Fokus auf’s Hier und Jetzt! Du wirst es schaffen! Lieber Gruss, P

      • Hallo P, wenn das so einfach wäre, geht aber nicht, stehe so unter Druck. Ich bin es nicht wert, eben lieber selber bestrafen als das zulassen!!! Aber danke für deine antwort.
        Gruss S

        • Liebe S

          Dein Mail hat mich sehr betroffen gemacht.Ich weiss zum Teil von was du redest.
          Ich möchte dir einfach kurz meine Erfahrungen, wie ich aus meinem Gefängniss der inneren Zerrissenheit gekommen bin mitteilen. Weil dieser Schmerz so zerstörerisch ist, hatte ich zwei Möglichkeiten. Alles ist möglich aber ICH muss es auch tun. Jeder, absolut jeder Mensch ist wertvoll und liebenswert und hat es verdient zu Leben, nicht nur zu leiden. Diese Aussage half mir auch nicht wirklich im Moment, denn das Leid ist so gross und vorallem hasst man sich ja selber dafür. Im Prinzip ist es ein Kampf gegen sich und das Leben. Ist solch ein Leben wirklich lebenswert? Definitiv NEIN
          Also war mein erster Schritt. Will ich in meinem Gefängnis so weiterleben und mich selber zerstören? Es liegt an mir. Die anderen kann ich nicht ändern, doch ich kann etwas fü mich tun. Ok, ich hab nun mal die Verantwortung für mich und niemand anders. Auch diese Feststellung begeisterte enorm ;-). Ich entschied mich aber etwas zu unternehmen, weil ich wollte nicht mehr so weiter leben.
          Ich wollte meinen inneren Frieden finden, mit diesen deftigen Verletzungen und Gefühlen die teilweise Macht über mich hatten loswerden. Alles andere schob ich auf die Seite und wollte einfach wissen, was mit mir los ist. Alleine habe ich es nicht geschafft. War auch ein Einzelgänger und sehr introvertiert. Was mir natürlich damals und heute immer noch hilft ist der Glaube . Niemand wusste wirklich wie schlimm es in mir aussah. Im Nachhinein, wenn ich Marlise Santiago früher gekannte hätte, würde ich gleich als erstes zu ihr gehen und nur reden. Einfach mal loswerden was ist. Sie ist so einfühlsam und nach meinen vielen Erfahrungen mit anderen, kann ich sie dir wärmstens empfehlen . Sie versteht es die Menschen genau so wie sie sind, in ihrem Schmerz, egal wie schwer und dramatisch er sein mag umzugehen, ohne Zwang, dass man sein leben wieder in die eigene Hand nimmt. Natürlich gibt es auch andere Professionelle Hilfen.
          Ich wünsche dir von Herzen den Mut etwas Gutes für dich zu tun.
          Alles Liebe La Luna

  8. Liebe S,
    Darf ich dich fragen was du erlebt hast?Magst du erzählen?Ich denke auf diesem Blog sind viele Menschen die sehr viele Schmerzen,Demütigungen,rücksichtslose Berührungen,Gewalt und Niederträchtigkeiten erlebt haben.Auch ich bin so ein Mensch der dieses Bluten in der Seele hat.Ich glaube viele würden dich verstehen und innerlich mit dir den Weg gehen.Ich möchte dich auch vom ganzen Herzen ermutigen und versuche die Türe zu Frau Santiago zu öffnen.Du bist ein sehr sehr wertvoller Mensch.Du wirst jetzt denken was soll das,ich kenne dich ja gar nicht,aber ich spüre in deinen Worten dein Leiden und dêine Schmerzen,vielleicht sogar dein Hass.?!
    Liebe Grüsse

    Hope

    • hallo Hope, ich wurde sexuell missbraucht von meinem Vater, das erste Mal mit zwei einhalb Jahren, kann mich daran nicht erinnern, das erste mal woran ich mich erinnern kann da war ich zwischen vier und fünf Jahre alt, das ist jetzt dreissig Jahre her. Am anfang war sogar meine Mutter mit beteiligt. Das dauerte ca. 16 Jahre lang, das letzte Mal kurz vor meinem 18 Geburtstag. Konnte mich in der Schule nicht konzentrieren, dementsprechend schlecht waren meine Noten, das war auch ein Grund für meinen Vater mich zu missbrauchen. Hatte nie freunde in der Schule, wurde gehänselt. Mich hat man als Hexe betitelt, weil ich auf gewisse Dinge hysterisch reagiert habe. Ich wusste/ weiss nicht wer ich bin. Grosse Mühe mit Nähe, berühren, es ekelt mich. Jetzt wenn so eine szene im Fernsehen kommt, mit küsse oder wenn zwei im Bett liegen, muss ich wegschauen, ich ertrage es nicht. Gerade sehr akut, mit selbstverletzungen, trinken, einhergehend mit spannungen, Druck usw. Warum lebe ich noch, wäre ich doch nie geboren, oder da ich ja noch lebe mir das leben nehmen und den anderen die erinnerung an mich löschen, usw. So gehts mir momentan.
      Aber danke für deine Zeilen.
      Gruss s

  9. Liebe S,
    Es tut mir so weh deine Worte zu lesen und ich verstehe sehr gut das du nicht darüber reden willst.Doch ich finde es eine sehr grosse Stärke das du von deiner unbeschreiblich schmerzhaften und ekelhaften Geschichte erzählen konntest.Darf ich fragen,leben deine Eltern noch?Hast du noch Kontakt zu ihnen?
    lg
    Hope

    • Hallo Hope, danke für deine Worte. Meine Eltern leben noch, mein Vater sitzt glücklicherweise im Gefängnis, hat neun Jahre bekommen, dafür wurde die vorgängige Verwahrung aufgehoben, kann aber immer noch verhängt werden, oder er wird ausgeschafft. Mit meiner Muutter hatte ich bis vor kurzem noch Kontakt, aber meine therapeutin meinte dies sei nicht gut – Täterkontakt. Mit der ganzen Familie habe ich keinen Kontakt, ist blöd, vor allem weil ich noch jüngere Geschwister habe, denen wurde nichts angetan. Meine Therapeutin will mich in die Psychiatrie schicken wegen selbstgefährdung und Suizidale gedanken, habe mich geweigert, das geht nicht. Was ist wenn die Gefühle an den ersten Missbrauch wieder hochkommen, was dann? Der Druck ist sehr hoch, es tut so weh!!!
      Wenn Du willst darfst Du natürlich weiterhi schreiben.
      Gute Nacht.
      Gruss S

  10. Liebe S
    auch mich berühren Deine Zeilen sehr. Auch wenn ich keine solchen Erfahrungen gemacht habe, so fühle ich enorm mit Dir mit und spüre einen riesigen Schmerz und Deine enorme Verzweiflung zwischen den Zeilen. Und ich bestätige, was Ursi geschrieben hat: es zeugt von einer sehr grossen Stärke, darüber zu schreiben und Deine Zeilen sind bereits ein erster riesiger Schritt, Dich mitzuteilen und Deine Last mit anderen zu teilen! Gerade in dieser besinnlichen Zeit kommt vieles Negative hoch: Einsamkeit, Trauer, Wut, Angst, Ekel etc. Doch ohne Licht gibt es keinen Schatten – denk daran! Ich schicke Dir auf diesem Weg ein helles Lichtlein, welches auch Dein Herz erwärmt. Es gibt viele Leute, welche mit Dir mitfühlen und Dir mittels positiver Gedanken Kraft, Mut & Heilung schicken! Wirf Dein Leben nicht weg – nach dem Regen scheint immer wieder die Sonne, und es gibt noch so viel Schönes zu entdecken! Auch ich hatte schon zentnerschwere Last an meinen Füssen, und ich stand sehr nahe am Abgrund. Doch ich bin froh, habe ich dieses schwarze Loch überwunden – es hat sich gelohnt! Doch Du musst auch bereit sein, an Dir zu arbeiten – so weh es tut!
    Lieber Gruss, P

  11. Liebe S,
    Eigentlich sollte ich schon längst im Bett sein,aber du und deine Geschichte gehen mir nicht aus dem Kopf.Bitte gib dich nicht auf. Ich weiss wie du dich fühlst,auch ich wollte mir schon viele Male das Leben nehmen,immer wieder habe ich Tabletten bereit gestellt,aber irgendetwas in meinem Innnern hat es nicht zugelassen dass ich von dieser Welt gehe.
    Ich wurde viele lange Jahre missbraucht bis ich 12 oder 13 Jahre alt war,ich wurde mitte Zwanzig vergewaltigt,mein sieben Jahre jüngerer Bruder hat sich das Leben genommen u.s.w.Ja ich dachte auch für was bin ich noch auf dieser Erde,für Schmerzen,Demütigungen Gewalt und ekelhafte Gefühle?Ich konnte niemand berühren und niemand musste mich berühren,ich hasste mich für das was geschehen ist,ich ekelte mich vor mir selber und weiss nicht was Wärme und Muttergefühle sind weil ich sie auch nie erhalten habe,ich ging meinen Weg in meiner Kindheit alleine mit diesem Geheimnissen,ja es war für mich ein Geheimniss das ich niemandem erzählen durfte,weil ich angst hatte.38 Jahre lang trug ich diese Schmerzen,Demütigungen,Ekel,Hass,Wertlosigkeit,Schmutz und Grausamkeit mit mir herum.Doch dann?Ich wollte nicht mehr dies alleine herumtragen und vertraute meine Geschichte meiner besten Freundin an,Es dauerte nochmals ein paar Jahre bis ich auf diesen Weg kam auf dem ich jetzt gehe.Liebe Seraina wir sind es wert zu leben und wir haben viele Menschen die mit uns diesen Weg gehen und diese Schmerzen teilen, und uns helfen wollen,uns verstehen und begleiten auf den Weg des Lichts.Ich bin sehr dankbar habe ich auch den Schritt zu Frau Santiago gemacht und bin jetzt auf einem langen Weg mit ihr unterwegs.Ich dachte auch ,niemand kann mir helfen.Ich möchte dir Kraft und Mut schenken das du vielleicht den Schritt zu Frau Santiago wagst.
    liebe Grüsse

    Hope

  12. Liebe S und Hope

    Es tut weh zu lesen, was Ihr alles Schreckliches erleben musstet. Finde es so mutig, dass Ihr darüber schreibt, es ist sehr hilfreich. Wie Ihr beide nicht aufgegeben habt.
    Liebe Seraina, ich war oft sehr verzweifelt, gab einmal auf, wollte sterben, überlebt aber, zum Dank nur mit einem kleinen, bleibendem Schaden. Kam in die Klinik, ich wehrte mich sehr. Im Nachhinein sehe ich es ein, die Klinik gab mir Ruhe, alle die Schmerzen besser zu ertragen, nicht noch funkitonieren müssen bei der Arbeit und unter den Menschen. Das Thema Missbrauch, sprach ich in beiden Klinikaufenthalten nie an, es war mir nicht möglich, mir fehlte das Vertrauen, hatte Angst vor Schuldzuweisungen, die ich mir selber täglich machte. Aber die „Ruhe“ in der Klinik gab mir Kraft, später das Thema mit meiner Psychologin zu besprechen, dann mit Frau Santiago.

    Ich weiss nicht wie ich dich ermutigen kann, aber gib nicht auf, suche dir Hilfe bei Pesonen zu denen Du Vertrauen hast, deiner Psychologin, Frau Santiago usw. Dein Leben wird sicher ruhiger, schöner werden und die tiefen Verletzungen weniger. Sicher werden immer wieder Zweifel, Ängste und Rückfälle auftauchen, aber die Lebensqualität wird besser, leichter, freudiger. Es braucht viel Zeit,Geduld und Arbeit so schreckliche Erlebnisse zu überwinden, aber es lohnt sich.

  13. Liebe S,
    Ich habe erst jetzt die Zeilen von dir erhalten wo du beschreibst wegen deinen Eltern.Ich habe gelesen das du auch bei einer Therapeutin bist,und ich bin sehr froh und beruhigt darüber,ich finde es sehr stark von dir das du dir Hilfe geholt hast.Warum willst du nicht in die Klinik? Ich musste auch in die Klinik,das heisst ich habe ja dazu gesagt weil ich nicht mehr weiter wusste,ich konnte mich nicht mehr bewegen und habe nur noch geweint,ich bin heute froh das ich diesen Weg gegangen bin,er hat mir sehr viel Kraft gegeben mir mein Leben zurück zu holen.Ich hatte grossen Horor vor der Klinik,doch die Menschen waren alle sehr verständnissvoll und mitfühlend.Ich möchte dich ermutigen dir die Hilfe in der Klinik zu holen damit du wieder Kraft schöpfen kannst.Bevor du dich ja entscheidest ob du in die Klinik gehen willst kannst du dir ja ein paar Kliniken ansehen,das habe ich auch getan.Du fragst was ist wenn die Gefühle wieder hochkommen vom Missbrauch?Ich mache gerade zur Zeit diese Phase durch,es ist verdammt hart immer wieder in die realität zurück zu kehren und aus der Vergangenheit auszusteigen.Du kannst es schaffen Seraina.Wenn du willst könnte ich dir zwei Kliniken empfehlen, hast du eine Vertrauensperson?

    liebi Grüess

    Hope

  14. hallo zusammen, muss etwas loswerden: kann mir jemand sagen was so toll an liebe, sex, zärtlichkeit und nähe sein soll? es wird von nichts anderem gesprochen, dabei ist es so widerlich und ekelhaft. was soll das, warum sollte so wie ich zb. so was brauchen? ist echt mühsam.
    Gute nacht Gruss s

  15. Liebe S
    Zärtlichkeit und Nähe geben gute, friedliche Gefühle. Wenn Dich ein Mensch zärtlich in den Armen hält, spürst Du eine angenehme Wärme, eine grosse innere Ruhe und es gibt dir enorm viel Mut und Selbstvertauen. Diese Ruhe zu spüren und sich angenommen zu fühlen ist wunderschön. Es ist auch wunderbar einen Menschen zu halten, seinen Körper zu spüren, seinen Atem zu hören, es ist das Leben, was man spürt, Verbundenheit und Vertrauen. (Über Sex kann ich Dir nichts schreiben, weil ich da noch keine Erfahrung habe, sondern viele Ängste).

    Diese Gefühle zu empfinden und zuzulassen waren aber erst möglich, als ich aufhörte mich zu hassen, zu verurteilen, aufhörte Krieg gegen mich zu führen und somit auch gegen die Mitmenschen. Ich habe die Erfahrung gemacht, ich kann erst einen anderen Menschen respektieren und lieben, wenn ich tolerant und lieb zu mir selber bin, mich respektiere. Zum Glück habe ich jeden Tag die Möglichkeit neu anzufangen, es wieder zu üben. Was war – das war, das kann ich nicht mehr ändern. Ich kann aber versuchen neue Erfahrungen zu machen, neue Ansichten kennen zu lernen, neue Wege zu gehen. Du hast sicher auch ganz viel Gutes, im Moment geht es dir vielleicht so schlecht, dass Du nichts Gutes an Dir empfindest, frage deine Therapeutin, sie kann Dir ganz viel aufzählen. Wenn es geht, brauch Deine Energie und Kraft nicht gegen Dich sondern für Dich. Es sind die kleinen Sachen, die uns Mut, Freude und Kraft geben. Es tönt vielleicht bescheuert, aber ich konnte immer gut rechnen, es machte mir Freude. Meine Therapeutin ermutigte mich wieder Rechnungen zu lösen, Excel Aufgaben zu machen. Egal was man macht, Hautsache ist es, dass man Freude daran hat, was einem ermutigt und freudig stimmt. Diese kleinen Freuden geben wieder Energie mit dem ich etwas mehr wage. Sich auf die kleinen, positiven Sachen konzentrieren, das gibt Freude, Mut und Liebe.
    Herzlich Sebastian

  16. Hoi S,
    Es tut mir weh deine Verzweiflung zu spüren und deinen Hass den du auch gegen dich hast.Das was du oder wir erlebt haben ist auch keine Liebe,Sex,Zärtlichkeit und Nähe,sondern widerliche und ekelhafte Menschen die dich gelähmt und wehrlos gemacht haben.Liebe Seraina bitte geb dein Leben nicht auf,ich glaube fest daran das es Menschen gibt,z.b.Frau Santiago die dir diese Gefühle zeigen und geben können.Gib dir und den Menschen die es gut meinen mit dir eine Chance,wir können doch nicht alle verurteilen und schon garnicht uns.Auch du hast es verdient diese Gefühle zu erleben von achtsamen und gefühlsvollen Menschen.Die Menschen kannst du dir jetzt auswählen,die Eltern die dir das angetan haben,konntest du dir nicht auswählen.Liebe Seraina ich möchte dich einfach immer wieder ermutigen zu kämpfen und hol dir dein Leben zurück.Du Seraina vom Santiago-Blog bist es wert .
    Herzliche Grüsse

    Hope

  17. Es ist still geworden hier von Euch. Mich würde es schon sehr wundernehmen, wie es euch inzwischen geht. Hoppe? Sebastian? Andy? P? Luna? Rosemarie? 4 Jahre sind inzwischen vergangen…Seid ihr alle „geheilt“? könnt ihr euch jetzt selbst ernähren? Ist die „Santiago’s-Therapie“ so nachhaltig? Ihr habt alle so ermutigend zu „S“ geschrieben. Wie geht es dir, „S“?? Ich denke, „Stille der Zärtlichkeit“ kann man erst im Alter nach der „Blüte“ geniessen oder es zulassen. Wenn man jung ist, ist der Körper im Saft, da geht es nicht ohne Erotik und nicht ohne Sexuelle Absicht, der Trieb ist dann zu stark. Ich bin auf Ansichten und Meinungen gespannt. lg santiaog-blog-Leser

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