Pelztragen ist Ansichtssache

Unten ohne sei In und geschoren beschere erst noch den bessern Sex, ist allenthalben zu lesen. Aber dass durch den genitalen Haar-Kahlschlag die Vulva mit ihren vielfältigen möglichen Ausprägungen erst so richtig zur Geltung kommt und dass sich dadurch immer mehr Frauen für ihr Erwachsenen-Genital schämen, das interessiert die Lifestyle-Journalisten, die locker die frohe Kahlschlag Botschaft verbreiten, nicht. Und wie besserer Sex mit schambehafteten Genitalien möglich ist, diese Erklärung bleiben sie der Leserschaft auch schuldig.

Fast eine ganze Seite ist dem tapferen Selbstversuch des Journalisten gewidmet. (TA, 8.1.11) Mit erhöhtem Pulsschlag stürzt er sich in den haarigen Dschungel, bereit den Schmerz der Warmwachs-Haarentfernung auf sich zu nehmen. Im Dienste der Leserschaft nimmt er Engelsgesang und Glockengeläut auf sich. Aber ob sein Sex danach besser ist, wie es die Sexshop Besitzerin hervorstreicht, darüber schweigt der Gentlemen. Aber wahrscheinlich haben das ja sowieso nur Frauen nötig…

In der Sexualberatung und –therapie bekomme ich natürlich nicht Lifestyle zu sehen, sondern das was sich dahinter verbirgt. Vor ein paar Tagen z.B. hat eine Frau geklagt, dass sie sich schäme zum Gynäkologen zu gehen, weil sie ihr Schamhaar nicht weg mache. Es gefalle ihr einfach nicht, dieses blanke, dieses kindliche. Aber heute müsse man das doch, das werde schon fast erwartet, sonst gelte man ja schnell mal als ungepflegt.

Oder die Frau, die sich jeweils erst überlegen muss, ob sie heute genügend rasiert ist, damit sie auf die sexuellen Avancen ihres Partners einsteigen kann. Wenn nicht, weist sie ihn ab.

Oder die Frau, die erzählt, dass sie sich enthaart, aber eigentlich nicht wisse wozu, denn sie habe sowieso kaum Empfindungen im Genitalbereich.

Fazit: Je mehr etwas gepredigt wird, desto mehr wird es zur Norm und Norm schafft Zugzwang, denn wer will schon freiwillig out sein?

Ich beobachte noch etwas ganz anderes: Immer mehr Frauen schämen sich für ihr Genital, das durch den Kahlschlag erst so richtig zur Geltung kommt. Ungleiche Lippen, lange Lippen, innen grösser als Aussen, usw; die individuelle Schönheit kommt haarlos erst so richtig zur Geltung. Und niemand sagt den Frauen, dass ihre Vulva genau richtig ist so wie sie ist, und dass jede Frau anders aussieht. Nein man sagt den Frauen, es ist doch nichts dabei nebst dem Haar auch noch Lippen zu stutzen. Es lebe die Einheitsmuschi, haarlos und wenig ausgeprägt wie bei einem Mädchen.

Ach ja und wer das so sieht ist eine Emanze und die sind per se lustfeindlich und in erotischen Dingen sowieso nicht ernst zu nehmen.

Fazit: Je mehr etwas gepredigt wird, desto mehr wird es zur Norm und Norm schafft Zugzwang, denn wer will schon freiwillig out sein?

Und ich frage mich, wie Sex haarlos besser sein soll, wenn die Frau sich für ihr sonst in Haar gebettetes neckisch verstecktes Venus-Gesicht schämt? Scham verträgt sich nicht wirklich mit Lust.

Mein Fazit: Haarlos ist keineswegs ein Dauer-Muss, sondern als gelegentliche Spielerei für die sexuell reife und selbstbewusste erwachsene Frau gedacht.

Teenies (wer die wohl auf die Idee gebracht hat?) und anderen körperlich und sexuell unsicheren Frauen empfehle ich erst mal ihr genitales Selbstverständnis aufzubauen, ihre Empfindungen und ihr Venus-Gesicht kennen und annehmen zu lernen. Denn ohne Haar bietet nicht mehr Empfinden sondern anderes Empfinden, denn wo wirklich Lust sich ausbreitet, schwillt und flutscht es auch mit Haar. Guten Sex von Haarlosigkeit abhängig zu machen, scheint mir doch ein bisschen naiv zu sein.

16 Gedanken zu “Pelztragen ist Ansichtssache

  1. So ein Theater wegen ein paar Haaren, haben den die Leute keine grösseren Probleme? So dachte ich vor zwei, drei Jahren. Heute muss ich gestehen, ich spiele mit in dem Theater, hinter der Bühne, ich bin verunsichert wegen meinen Scham-, Bein-, Achselhaaren, schneide sie immer wieder ein wenig zurück.
    Wäre ich alleine auf der Welt, würde ich mir weder die Beinhaare noch sonst welche Haare rasieren, nur die Kopfhaare ab und zu schneiden.
    Im Umkleideraum vom Hallenbad oder Fitness gebe ich Acht, dass niemand meinen schwarzen Pelz sieht, die meisten Frauen sind heute Pelz los. Ganz weg haben möchte ich meine Schamhaare nicht, weil man dann die Operationsnarbe sieht und die langen inneren Lippen herausschauen. Scham bei zu viel Haaren und Scham bei keinen Haaren. Ist das nötig?
    Kürzlich musste ich zu einer Untersuchung, beim Verlassen der Wohnung stellte ich fest, ich hatte die weissen Unterhosen angezogen, die mit dem weiten Gummi. Schnell zog ich die schwarzen Unterhosen an, da schimmert der schwarze Pelz nicht durch und schnitt die Haare ab, die sich durch den engen Gummi wagten und sich ausserhalb der Unterhosen zeigten. Ich wollte nicht ungepflegt dastehen, eine die noch hinter dem Mond ist, plump, von gestern, der „volle Absteller, wääh“ usw.
    Als ich aus der Röhre geholt wurde, musste ich 30 min. mit der Infusion im Arm warten. Da kam mir der Gedanke, was wenn der Befund schlecht ist? Was dann? Dann habe ich innert Kürze nirgends mehr Haare! Bei dem Gedanken hätte ich weinen können, ich bekam Hühnerhaut, dabei standen mir die schwarzen, langen Haare auf den Armen auf, dieses Mal war ich froh, waren sie da.
    Es gibt Tage da gelingt es mir zu meinem Körper mit allen seinen Haaren zu stehen, ich bin glücklich gesund und „haarig“ zu sein. Dann gibt es Tage, da lasse ich mich vom Lifestyle-Wahnsinn verunsichern und schnipsel an meinen Schamhaaren rum und fühle mich nicht wohl dabei. Ob ich dann besseren Sex hätte, bezweifle ich sehr.

  2. Hallo,

    Ja auch ich schäme mich für mein Genital und wenn ich genug Geld hätte würde ich es operieren lassen. Wie kann man lernen etwas anzunehmen wenn es einem nicht gehört, oder man es nicht annehmen kann weil es missbraucht und gequält worden ist? Wie kann man es annehmen wenn man nichts spürt und man sich abgespalten fühlt von seinem Genital? Vielleicht gibt es noch mehr Menschen die so empfinden oder sich solche Fragen stellen!
    Hope

    • Sali Hope
      Mir hat es sehr geholfen, als ich in aller Ruhe die Seite http://www.vulva-projekt.ch angeschaut habe. Zuerst bin ich sehr erschrocken, danach kam die Beruhigung. Es gibt ja so viele verschiedene Yonis, ja wie wir Menschen verschiedene Gesichter haben. Was ist denn die Norm-Yoni, welche ist schön? Nach welcher Yoniart soll operiert werden? Es ist schön, haben wir eine Yoni, die ganz spezielle zu uns passt.
      Das gleiche stellte ich bei den Männern fest http://www.penis-projekt.ch, so viele verschiedene Penisarten, welche ist die Norm, nach welcher Penisart soll operiert werden,welcher ist schön?
      Ist denn wirklich die Norm nur schön oder kann es nicht auch die Vielfalt sein? Mir haben diese zwei Seiten geholfen umzudenken und mit der Zeit werden sich die Gefühle ändern zum Akzeptieren und sich zu freuen, da helfen sicher Gespräche mit Frau Santiago. Gefühlsänderungen brauchen oft sehr viel Zeit, Geduld mit sich selber und Übung. Im Buch Schluss mit Secondhand-Sex, hat es einige Experimente, zuerst, hatte ich Widerstände, Scham-, Schuld-, und Angstgefühle, aber mit der Zeit wurden sie immer weniger und die Freude am ganzen Körper wächst ganz langsam an.

  3. hoi Hope,
    bei diesem Thema sehe ich irgendwie (überall)Haare…In erster Linie finde ich es eine Persönliche Ansichtssache wie man sich (frisiert)Mir kommen jetzt auch die Brusthaare oder Bart der Männer in den Sinn…Da gibts ja auch dieses,heute trägts man(n) so morgen so,was halt grad (Mode)ist.Entweder zieht man mit,oder lässts bleiben,etwa so wie bei der Kleidermode.Doch wieder zurück zum Thema, auch ich wurde mehrmals missbraucht,dass unter der Gürtellinie gehört auch noch nicht richtig zu mir.Nackt vor dem Spiegel stehen gibts nicht,scheusslich…diese Haare.Vor vielleicht 6 Jahren fand ichs besser (schöner)alles weg zumachen,alles war schön fein und weich,wie eine Pferdenase :-)Später rasierte ich verschiedene (Motive) hinein.Mittlerweile hab ichs raus was mir Persönlich gefällt.Und find mein Genital sogar hi und da auch süss wie es aussieht,die Haare sind dann eher ein feines Pelzchen von einem herzigen,kleinen Mäuschen.Und dieser gefallen daran,führt am Schluss auch dazu diese kleine Maus auch mal wenigstens äusserlich mit etaws Öl fein zu berühren,weil Sex,kenne auch ich noch nicht. Durch das abrasieren der Haare konnte ich auch gleich sehen wie ich als Kind aussah und wahrnehmen wie sich das Äussere veränderte bis zum jetzt…
    Das rasieren ob gut oder schlecht,brachte jedenfalls mich meinem Genital schon viel näher.Man sollte es sich ja am Schluss schon für sich selbst machen,so wies einem gefällt und man sich wohlfühlt.Man schneidet ja die Kopfhaare auch nicht nach den Wünschen der (Kollegen) sondern so, dass man sich selbst ist und das selbstbewusstsein erhalten bleibt.
    Karin

  4. Es gibt ein schönes Buch „Das Tor ins Leben“ mit schönen Bildern von unterschiedlichsten Vaginas. Vielleicht hilft das, sich die Vielfalt anderer Frauen anzuschauen. Auch sehr schön sind die sehr ähnlichen Bilder aus der Natur, die die Autorin Grit Scholz dazu gefunden und dazu gestellt hat.

  5. Ich würde am liebsten alles weg haben weil ich sowieso mein ganzes Genital schäusslich finde,und dann noch dies Haare da unten,ich kann mich im Spiegel nich ansehen.Und doch getraue ich mich auch nicht es von jemanden anders wegmachen zu lassen,weil mir immer noch mein ganzer Körper peinlich und beschämend ist.Es gibt da eins zwei Menschen denen ich meinen Körper anvertraue,in einer Tantramassage,aber immer wieder habe ich das Gefühl ich müsste doch alles wegmachen da unten,wie kann mich dieser Mensch nur so akzeptieren wie ich bin,wenn ich es nicht kann?Hope

    • na ja,ich sag mir mittlerweile…weil der Anblick einer Scheide oder einem Penis für die (anderen) Menschen normal ist.Die können nicht verstehen dass wir so ein (rummel) um sowas normales machen. vielleicht gibts sogar Menschen die unsere Körper sogar bewundern….Wieviele Menschen gibt es,die mit ihrem äusseren nicht zufrieden sind ? Eine schiefe Nase,grosse Ohren,zu dünn,oder zuviel auf den Rippen… alles dinge,die dafür uns nicht auffallen,aber diese Menschen schämen sich genauso wie wir mit unserem Problem,nur die äusseren (Probleme) kann man noch sehen..unsere eher nicht…Ich schaffs auch erst nur für paar sek. vor dem Spiegel zu stehen. Zuerst gings mir mit den Brüsten so,ich fand die so scheusslich.Nie zog ich Figurbetonte T-Shirts an.Ich dachte immer,da geifern dich ja alle an,das ist ja geradezu einladend…Und jetzt trag ich sogar solche mit etwas Ausschnitt,mit dem Gedanken dass dürfen (alle) sehen,weil es schön ist… Und das mit dem Anblick der Scheide kommt dann sicher auch noch 🙂 lg

  6. Das schöne an unserem „Pelz“ – wo auch immer – ist, dass wir damit auch lustvoll umgehen, ihn frisieren, rasieren, wachsen lassen… können, und er wächst wieder nach und wir können wieder neu wählen. 😉 Viel Spass!

  7. Liebe A,
    Vielen Dank für deine Links,da werde ich versuchen mal reinzuschauen.Ja genau das ist es ich habe extreme Schuld-Scham und Angstgefühle und weiss auf einmal nicht mehr was jetzt richtig ist und was ich darf oder nicht.Zur Zeit werde ich immer wieder von meinem Weg abgerissen und iritiert,es ist als wäre ich entzwei.Schön wäre es ich könnte das aucho locker sehen mit unserem Pelz,aber beim Wort „Pelz kommt mir schon das k……sorry dieser Gedanke.Ich bin auch zur Zeit in einer extremen Phase wo sich mein ganzes Leben abspielt und es fängt mit fünf Jahren.Bei Frau Santiago durfte ich einfach nur in den Armen liegen,und das hat mir so wehgetan zu wissen das ich das nie nie erleben durfte,mein ganzer Körper war verkrampft und manchaml hat er sich wieder gelöst hat mir Frau Santaigo gesagt,das ich aber nicht gespürt habe.Das hat jetzt nicht mit dem Genital der Frau zu tun aber mit Gefühlen,die ich auch nicht zu meiner Yoni habe,und das macht mich traurig und wütend.

  8. Dem Fazit der bewussten Spielerei kann ich mich nur anschliessen. Als Mann frage ich mich weniger, was die Mode vorschreibt, sondern eher, was meiner Frau/Freundin besser gefällt.

    Eine Zeit lang habe ich mir alle Haare entfernt. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass dies enorm viel Zeit braucht, vor allem für die Beine und die Brust, und dass Mittel wie z.B. Veed für den Körper wohl doch sehr aggressiv sind. Die Säuredämpfe, die mit Veed entstehen, lassen mich vermuten, dass dies nicht der beste Einfluss für den Hodensack ist. Aber meine Beine und meine Füsse gefielen mir auf diese Weise sehr. Die Haut ohne Haare fühlt sich an wie aus Elfenbein geschnitzt, so fein und weich. Das war eine wunderschöne Erfahrung.

    Unterdessen schneide ich die Intim- und die Brusthaare einfach zurück, 5-7mm Rasur, einfach so dass es gepflegt ist. Die Achselhaare entferne ich ganz, denn das scheint mir sowohl bei mir als auch beim Gegengeschlecht unappetitlich. Das ist ein bewusster Kompromiss. Was einer Freundin gefällt, kann ich zur Zeit nicht besprechen 😉

    • Hallo Adrian und Peter

      finde ich toll, dass sich auch Männer dazu äussern … Das Video auf You Tube ist witzig und regt zum schmunzeln an. Jedem das Seine, so individuell wie möglich, mal so oder so – je nach Situation. Wie mit allem gilt es, dies und das auszuprobieren und für sich persönlich zu entscheiden, was richtig ist – Modetrend hin oder her.

  9. hallo Blog Besucher
    da wir schon bei diesem Thema wären,würde mich schon lange etwas interessieren…
    Wiso fielen uns mit dem Lauf der Zeit sozusagen alle Haare aus (da der Mensch ja mal auf die Idee kam Kleider zu tragen die uns wärmen)aber jene Haare an eben den (betimmten Stellen sind geblieben ?)Für was ist der Männerbart gut ? Wenn er ja eine Funktion hat,warum haben wir keinen ? Und wenn vielleicht die Schamhaare den Eingang vor (Schmutz) früher vielleicht Staub oder Insekten fernhalten sollen
    wären ja die Schamhaare der Männer am falschen Ort,der (Eingang) ist ja vorne….
    Und die lästigen Achselhaare,für was sind die gut…? So das wärs,das wollte ich Frau Santiago schon lange fragen,vergesse dies aber immer…;-)
    Ich wünsche euch allen ein tolles Wochenende
    Karin

    • Sali Karin

      Deine Frage brachte mich zum Nachdenken und weckte das Interesse für den Haarwuchs. Ich las in Wikipedia nach. „Entwicklung des Menschen“ war mir viel zu viel zum Lesen.
      Aber gut finde ich die Angaben über „Körperbehaarung“ hier den Link dazu:

      http://de.wikipedia.org/wiki/K%C3%B6rperbehaarung

      Die Kulturellen Aspekte sind interessantesten, habe sie Dir unten kopiert.(Hoffe kopieren ist bei Wikipedia erlaubt!?)

      Kulturelle Aspekte
      Wann eine Behaarung als abnorm angesehen wird, hängt nicht nur von medizinischen, sondern auch von sozialen Gegebenheiten ab. So differiert die Betrachtung der Körperbehaarung sehr stark zwischen den verschiedenen Kulturkreisen. In einigen Kulturen wird sie als Geschlechtsmerkmal zur Schau gestellt, in anderen gilt der haarlose Körper als Ideal. Bereits im mittelalterlichen Europa wurden Körperhaare entfernt oder gekürzt. Der Grund dafür war vor allem die Hygiene. Diese ist auch der Grund dafür, dass der Islam seinen Gläubigen die Entfernung der Achsel- und Schambehaarung vorschreibt.
      Seit einigen Jahrzehnten ist in den westlichen Industrienationen eine zunehmende Tendenz zur Enthaarung des Körpers (Ganzkörperrasur, Intimrasur), vor allem bei Frauen, zu beobachten. In vielen Kulturen der modernen Zeit gilt ein zu starker Haarwuchs, vor allem bei Frauen als unästhetisch und auch die Produktwerbungen und Wellnessreklamen bestätigen den steten Trend zur glatten, haarlosen Haut. Je knapper Badeanzug oder Bikini getragen werden, umso mehr muss das, was an vermehrter Haut gezeigt wird, unbehaart aussehen. Obwohl die gesellschaftliche Akzeptanz von Körperhaaren bei Männern wesentlich höher ist, ist auch hier ein Trend zur Rasur zu erkennen. Die Entfernung der Körperbehaarung bei Männern ist allerdings weniger üblich als bei Frauen. Eine im Jahr 2008 durchgeführte Studie der Universität Leipzig unter jungen Erwachsenen kam zu dem Ergebnis, dass sich 97 % der Frauen und 79 % der Männer mindestens einen Teil der Körperbehaarung entfernen.
      Gruss R.

      • Liebe(r) R
        vielen Dank für Deine Zeit die Du Dir fürs (Rückmail) genommen hast… 🙂
        Ich bin nun am lesen Deines angegebenen Links,er ist interessant.
        Ich denke er wird sicher auch noch andere Blog Besucher zum (darüber) Nachdenken bringen und bewusst werden,dass auch das ein Teil von uns ist,auch wenns zum Teil noch abstossend wirkt.
        Ganz liebe Grüsse und eine schöne Woche.
        Karin

  10. Hallo zusammen, dazu habe ich etwas zu sagen: Da ich ja extrem Mühe mit meinem Körper, gehört der „Pelz“ leider auch dazu. Ich lernte mal einen Kunstmaller kennen, der meinte wie schön ich bin und so, es war eher eine sexuelle Beziehung, aber nicht nur. Er wollte auch immer dass ich mich unten rum rasiere, was bei mir extremes Unwohlsein auslöste, hatte anschliessend immer eine Krise, nicht nur desshalb, aber das ist eine andere Geschichte. Irgendwann mal musste ich zum Gynäkologen, damit wollte ich lange nichts zun haben, da ich es bestimmt verdrängt habe wie wichtig es ist usw.
    Und ich schäme mich heute noch sehr wenn ich zum Azt muss und mich unten rum freimache, was denkt sie von mir wenn sie das da unten sieht. Ich habe mich ein paar mal unten rasiert wenn ich zur gynäkologin gehe, vermeide es aber wenn immer möglich. Da muss ich mich ja unten anfassen, und das hat ja was mit sex zu tun und so. Würde am liebsten alles da unten wegmachen, rausschneiden, zunähen, damit ich damit nie wieder was zu tun habe. Grosses Schamgefühl, kein Körpergefühl!
    gute Nacht allerseits.

    Gruss S

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